Die Entwicklungsgeschichte des Judo

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Die Ritter im mittelalterlichen Japan nannten sich Samurei und waren geachtete und gefürchtete Kämpfer. Ein echter Samurai trennte sich niemals von seiner Waffe, denn er erachtete es als unter seiner Würde, mit bloßen Händen zu kämpfen. Doch konnten ihm die Kenntnisse des Kampfes mit bloßen Händen auf dem Kampffeld oder in den Gemächern eines Schlosses, die mit dem Schwert zu betreten streng verboten war, unschätzbare Dienste leisten. Die Erfindung des Yoroikumiuchi ("Zweikampf in Rüstungen") wird Sakaeda Muramaro, zugeschrieben. Die Kampftechnik war für das Zusammentreffen von Gegnern ohne Waffen bestimmt. Sie war noch recht einfach und umfaßte einen kleinen Komplex von Griffen und Würfen, die später in die verschiedenen Jiu-Jitsu Schulen aufgenommen wurden. Selbstverständlich war die Anwendung von Faustschlägen und Fußtritten nicht untersagt, doch in der Regel konnte man durch die Rüstung eher der eigenen Hand oder dem eigenen Fuß Schaden zufügen, als dem Gegner. Die Erfinder des Yoroikumiuchi nutzten wirksam alle Besonderheiten in der Bewaffnung des Samurai aus. So konnte man z.B. den Metallring zur Befestigung des Köchers an der Rückseite der Rüstung als bequemen Handgriff bei der Ausführung eines Wurfes nutzen.

Während einer langen Friedensperiode, in der sich die Samurai ihren Lieblingsbeschäftigungen widmen und über die Kampfkünste nachdenken konnten, erreichte die Anzahl der Jiu-Jitsu Schulen, dem Nachfolger des Yoroikumiuchi, Rekordziffern. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verloren die Jiu-Jitsu-Schulen allmählich an Popularität und machten neuen Strömungen wie Judo, Aikido und Karate Platz. Der rechtmäßige Erbe und Nachfolger des Jiu-Jitsu bleibt das Judo.

Seine Geschichte begann nicht zufällig in einer Epoche großer politischer und ökonomischer Veränderungen in Japan. 1868 brach nach 300 jähriger Regierung das Tokugawa-Shogunat zusammen. Es fielen die undurchdringlichen Mauern der Gesetze, die das Land gegenüber allen Kontakten mit Ausländern abschirmten. Aus den Industrienationen wurde Japan nun durch einen Strom wissenschaftlich-technischen Wissens überschwemmt, der schnell aufgenommen und in der Praxis angewandt wurde. Im Zusammenhang mit der Schaffung einer regulären Armee wurden die den Fürsten unterstehenden Samurai-Abteilungen aufgelöst. Doch viele Samurai wollten ihren Beruf nicht ändern. Die Jiu-Jitsu Schulen wuchsen wie Pilze aus der Erde und die verschiedenen Richtungen und Schulen traten in eine unbarmherzige Konkurrenz miteinander. Neben den echten Meistern traten dabei auch Scharlatane und Dilettanten auf, die das Jiu-Jitsu in Verruf brachten.

Zu diesem Zeitpunkt trat ein Mann auf, dem es zu verdanken ist, daß die alten Kampfkünste vor großer Schmach und Schande gerettet wurden.

 

Kano Jigoro, der Vater des modernen Judo, wurde im Jahre 1860 in dem kleinen, am Meer gelegenen Städtchen Mikage, unweit von Kyoto, geboren. Er war arbeitsam und beharrlich. In seiner Studienzeit begann er erstmalig ernsthaft über die Möglichkeit nachzudenken, die Harmonie von Körper und Geist zu erreichen. Der endgültige Entschluß, sich dem Jiu-Jitsu zu widmen, reifte bei dem jungen Mann erst im Alter von 18 Jahren, in einem Alter also, das für die Aufnahme des Trainings in irgendeiner Sportart schon recht hoch ist. Trotzdem verstand es Kano, der keineswegs über ideale körperliche Voraussetzungen verfügte, in kurzer Zeit die schwierige Technik der Griffe und Würfe zu erlernen. Die Grundlage der Meisterschaft eignete sich Kano bei einem zwar nicht schlechten, aber doch recht mittelmäßigen Lehrer namens Yagi Teinosuke an.

 

Im Jahre 1882 eröffnete der junge Adlige am Eisho-Schrein in Tokyo eine eigene Sportschule - das Kodokan. Die uns überlieferte Geschichte des Kodokan ist voll von dramatischen Ereignissen. Die ersten Jahre der Entstehung des Judo waren voll harter Arbeit, kühnen Experimenten und zahllosen Konkurrenten. Etwa fünf Jahre lang mußte die "Intellektuellen" - Schule Kano Jigiros um ihre allgemeine Anerkennung kämpfen.

 

Die Tiefe des philosophischen Denkens ihres Gründers und die Größe des gestellten Zieles - einen harmonisch entwickelten Menschen und ein würdiges Verhalten seiner Schüler zu erzielen -, all dies rief die Sympathie der einfachen Menschen hervor. Doch mit zunehmender Durchsetzung der nationalistischen Ideologie pochten die alten Jiu-Jitsu-Schulen mit doppelter Kraft auf ihre Rechte. Ihre Führer beschuldigten das Kodokan öffentlich, es würden ihr die praktischen Fertigkeiten fehlen. Sie nannten Kano einen Bücherwurm, der sein Brot bei den echten Meistern der Kampfkünste stehlen würde.

 

Eine Lösung des Konfliktes bahnte sich im Jahre 1886 an, als der Leiter der Kaiserlichen Polizeiverwaltung die Durchführung eines Entscheidungskampfes zwischen den beiden Schulen anordnete. Eine Niederlage des Kodokan hätte mit Sicherheit zum Verbot des Judo geführt, da die Staatsgewalt entschlossen war, in das Erziehungssytem des Kempo im Lande Ordnung zu bringen und als Norm eine einzige, besonders effektive Schule auszuwählen. In beiden Mannschaften standen jeweils 15 der besten Meister der beiden Schulen. In 30 Zweikämpfen errangen die Zöglinge Kanos den Sieg, zwei endeten unentschieden. Der glänzende Sieg des Judo gegenüber dem alten Jiu-Jitsu, indem es die untrennbare Einheit von Theorie und Praxis bewies.

Bald schon wurde Judo bei der Polizei und in der Armee eingeführt. Einige Jahre später wurde es in das Programm der Mittel- und Oberschulen aufgenommen. Der technische Komplex des Kodokan war im Jahre 1887 fertig ausgearbeitet und ist in den letzten Jahrzehnten unverändert geblieben. Doch über die Theorie des Judo und insbesondere über die moralisch-ethischen Probleme beim Studium der Kampfkünste hat Kano seine Arbeiten noch viele Jahre lang fortgesetzt:

 

"Das Prinzip der maximal wirksamen Anwendung von Körper und Geist", schreibt Kano, "ist ein grundlegendes Prinzip, das die gesamte Technik des Judo durchdringt. Doch es enthält nichts Besonderes. Dieses Prinzip läßt sich auch zur Verbesserung der Ernährung, der Kleidung, der Wohnung, der gesellschaftlichen Beziehungen und der Methoden der Geschäftsführung anwenden, es ist somit eine Schule des Lebens. Dieses allumfassende Prinzip bezeichne ich als Judo. Somit ist Judo im weitesten Sinne des Wortes die Wissenschaft und Methodik vom Training des Körpers und der Seele, sowie auch der Regulation aller Lebensprozesse".

Kano war der erste der modernen Meister der Kampfkünste in Japan, der auf seine Disziplin den Begriff Do (Weg oder Hauptprinzip) anwandte im Gegensatz zu dem früheren Jutsu (Kunst, Meisterschaft). Vielleicht wird hier die Frage, ob Judo überhaupt eine Sportart ist, bei manchem Leser nur ein nachsichtiges Lächeln hervorrufen. Ursprünglich war Judo niemals für den Einsatz in der Sporthalle, für die Zurschaustellung von Erfolgen bestimmt. Der Dojo, der Raum für die buddhistische Meditation, für das Verstehen des Weges, dies war der einzige würdige Platz für die Praktizierung des Judo. Judo und Karate haben sich als moderne, weltweit betriebene Sportarten trotz der hervorragenden Erfolge einzelner Sportler und Mannschaften sehr weit von den ursprünglichen theoretischen Vorstellungen entfernt. Kano war der Meinung, daß Judo als Lebensweg seinen Sinn nur dadurch erhält, daß es als psychische und intellektuelle Vervollkommnung des Menschen in allen Situationen interpretiert wird. In der Ausführung der formalen Übungen (Kata) und in den Zweikämpfen auf der Tatami (Randori) werden der Wille gehärtet und der Verstand gestärkt. Es werden so die kämpferischen Eigenschaften anerzogen, die im realen Leben wichtig sind.

Lebens- und Trainingsgrundsätze des Judo-Begründers:


Chikara-hittatsu = "Die Anstrengungen führen immer zum Ziel".
Jita-kyoei = "Wechselseitiges, gegenseitiges Glück (Ruhm)".
Jundo-seisho = "Der richtige 'Weg' führt zum Ziel".
Seiki-ekisei = "Die eigene Ausbildung soll den anderen zuträglich sein".
Seiryoko-saizen-katsuyo = "Der beste Gebrauch der geistigen und körperlichen Energie".
Shin-shin-jizai = "Geistige und körperliche Geschmeidigkeit".
Sojo-soei = "Sich gegenseitig helfen und nachgeben".

Kleidung, Gürtelfarben und Prüfungen

Die Tabelle zeigt Schülergürtel (Kyu) und darunter Meistergürtel (Dan)

Die Gürtelfarben der Schülergrade beim Judo. Die Grafik zeigt die Einteilung der Schülergürtel entsprechend der Kyuprüfungsordnung des DJB.

Ausbildung

Traditionell tragen Judoka eine knöchellange weiße Baumwollhose (Zubon) und darüber eine halblange weiße Jacke (Uwagi) aus Baumwolle, die durch einen farbigen Gürtel (Obi) zusammengehalten wird (Judo-Gi). Um in Wettkämpfen die beiden Kontrahenten besser unterscheiden zu können, trägt bei internationalen Meisterschaften ein Judoka einen blauen Judogi. Ist dies nicht möglich, werden die Kämpfer durch einen zusätzlichen roten bzw. weißen Gürtel unterschieden. An der Gürtelfarbe kann man den Ausbildungsstand eines Judoka erkennen. Es gibt die Schüler- und Meistergrade. Die Schülergrade gehen bis zum braunen Gürtel. Die Meistergrade beginnen mit dem schwarzen Gürtel. Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel und kann dann durch Prüfung den nächst höheren Grad erlangen. Der Prüfling demonstriert dabei Fallübungen, Stand- und Bodentechniken, die nach Höhe der Graduierung immer schwieriger werden. Seit dem 1. August 2005 gilt in Deutschland die einheitliche Kyuprüfungsordnung des DJB, nach der zusätzlich in jeder Gürtelprüfung ab dem 3. Kyu (grüner Gürtel) eine Kata vorgeführt werden muss, d. h., eine genau vorgeschriebene Abfolge von Bewegungsformen und Techniken. Das Kata-Training führt häufig zu einem noch besseren Beherrschen der jeweiligen Techniken, da auf eine absolut saubere Ausführung der jeweiligen Technik geachtet wird. Es gibt Boden- und Stand-Kata.


Gürtel

Die Gürtelfarben der Schülergrade beim Judo. Die Grafik zeigt die Einteilung der Schülergürtel entsprechend der Kyuprüfungsordnung des DJB.

Eine höhere Graduierung als die zum 10. Dan wird weltweit nicht vorgenommen – auch wenn dies theoretisch möglich wäre, da es keine offizielle Limitierung gibt. Dies würde aber bedeuten, die bestehenden Träger des 10. Dan zu degradieren. Professor Jigoro Kano, der Begründer des Judo, hat keinen Dan im Judo, weder den 1. noch den 10. Dan: Aus japanischer Sicht hat niemand die Autorität, ihm einen Dan-Grad zu verleihen, da niemand im Judo über ihm steht.

Wie man gewinnt

Wurftechniken

Sie werden angewandt, um den Partner vom Stand in die Bodenlage zu bringen. Es existiert eine Vielzahl von Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen (nach Gokyo werden 40 klassische Techniken unterschieden). Dabei reicht die Auswahl vom einfachen Bein stellen (O-soto-otoshi) bis hin zu spektakulären Aushebern (Kata-guruma) oder auch dem klassischen Überkopfwurf (Tomoe-nage), der in diversen Hollywood-Actionfilmen wiederzufinden ist. Gut ausgeführte Wurftechniken benötigen wenig Kraft zur Ausführung, da sie den Schwung und die Bewegung des Partners geschickt ausnutz en. Aus diesem Grund übersetzt man Judo auch mit den Worten "der sanfte Weg". Die beiden Kampfpartner heißen Tori (der Werfende) und Uke (der Geworfene).

Je nach Wurfprinzip können die Techniken in folgende Gruppen unterteilt werden:

 

Tachi-waza

  • Ashi-waza (Bein- und Fußwürfe)
  • Koshi-waza (Hüftwürfe)
  • Te-waza (Hand- und Armwürfe)

Sutemi-waza (Selbstfallwürfe/ alte Bezeichnung "Opferwürfe")

  • Yoko-sutemi-waza (Selbstfallwürfe zur Seite)
  • Ma-sutemi-waza (Selbstfallwürfe nach hinten)

Maki-komi-waza (Mitfalltechniken)

Bodentechniken (Ne-Waza)

Osae-komi-waza (Festhaltetechniken)

Mit Haltetechniken wird der geworfene Partner in der Rückenlage am Boden fixiert. Werden sie gut ausgeführt, ist es, selbst mit speziellen Befreiungstechniken, sehr schwierig, sich aus diesen zu befreien. Man teilt die Haltetechniken in vier Gruppen ein: Kesa-gatame, Yoko-shiho-gatame, Kami-shiho-gatame und Tate-shiho-gatame. Jede Gruppe besteht aus einer Grundtechnik, welche durch zahlreiche Abarten ergänzt wird. Hinzu kommen noch zahlreiche mehr oder weniger spezielle Be- freiungstechniken.

Kansetsu-waza (Hebeltechniken)

Hebeltechniken werden im Judo nur auf den Ellenbogen angewandt, wobei kontrollierter Druck auf das Gelenk aufgebracht und der Partner zugleich fixiert wird. Die Bewegung entgegen der anatomisch vorgesehenen Bewegungsrichtung führt zu einem stechendenSchmerz, welcher den Partner zur Aufgabe zwingt. Das signalisiert erdurch Abklopfen, d. h. dem Klopfen mit einem beliebigen Körperteil aufdie Matte/den Partner.

Man unterscheidet zwei Arten von Hebeltechniken: Streckhebel (Gatame-Gruppen) oder Beugehebel (Garami-Gruppen). Darüberhinaus werden die Hebeltechniken noch nach dem Hebelprinzip unterteilt. In anderen Sportarten, z. B. Jiu-Jitsu, werden Hebel auch gegen die Beine, Handgelenk, Finger und Nacken (praktisch jedes Gelenk des Körpers) ausgeführt. Aus Sicherheitsgründen ist das beim Judo verboten.

Obwohl diese Technikgruppe gefährlich klingt, gibt es dabei nur selten Verletzungen: Erfahrene Judoka wissen, wie weit sie gehen dürfen - sowohl im Versuch, sich aus einem Hebel herauszuwinden, als auch beim Hebeln selbst. Bei Kindern sind diese Techniken im Wettkampf verboten, da die meisten Kinder zu wenig Erfahrung haben, um zu wissen, wie viel Kraft aufgewendet werden darf oder wann sie aufgeben müssen.

Shime-waza (Würgetechniken)

Wie beim Hebeln ist es Ziel des Würgen den Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Beim Würgen können Halsschlagadern und Halsvorderseite angegriffen werden. Direkte Angriffe auf den Kehlkopf sind ebenso verboten wie der Einsatz des eigenen oder gegnerischen Gürtels.

Bei einem Angriff auf die seitlich des Kehlkopfes verlaufenden Halsschlagadern wird durch Ausüben von Druck die Blutzirkulation behindert. Dies führt zu einer Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Dadurch tritt nach 8-14 Sekunden Bewusstlosigkeit ein. Dem Angegriffenen bleibt im Wettkampf jedoch meist noch ausreichend Zeit, vorher seine Aufgabe zu signalisieren bzw. der Kampfrichter bricht den Kampf beim Erkennen der Wirkung (Erschlaffung des Körpers, besonders der Beine) mit Ippon für den Würgenden ab. Der Griff muss dann sofort gelöst werden und es erfolgt eine Erstversorgung durch Hochlegen der Beine. Damit erlangt der Gewürgte nach 10-20 Sekunden das Bewusstsein wieder.

Ein Angriff auf die Halsvorderseite führt zu einer Irritation des vegetativen Nervensystems, die sich in Angst- oder Panikzuständen äußert. Die Wirkung dieser Methode tritt sofort ein, wenn der richtige Punkt getroffen wird, obwohl noch genügend Sauerstoff im Blut und in der Lunge ist, um das Gehirn eine Weile zu versorgen. Anders als beim Angriff gegen die Hals-schlagader wirkt der Druck unter Anderem auch gegen den Kehlkopf, was als schmerzhaft empfunden wird.

Wie beim Hebeln wird auch hier durch Abschlagen aufgegeben. Im Wettkampf lassen sich Würger wie Hebeltechniken gut im direkten Übergang vom Stand- in den Bodenkampf ausführen, ehe der Gegner eine starke Verteidigung mit den eigenen Händen aufbauen kann.

Die größten Erfolge deutscher Judoka

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  • 1979 Detlef Ultsch, Weltmeister, DDR
  • 1983 Detlef Ultsch, Weltmeister, DDR
  • 1980 Dietmar Lorenz, Olympiasieger, DDR
  • 1982 Barbara Clasen, Weltmeisterin, BRD
  • 1983 Andreas Preschel, Weltmeister, DDR
  • 1984 Frank Wieneke, Olympiasieger, BRD
  • 1987 Alexandra Schreiber, Weltmeisterin, BRD
  • 1991 Frauke Eickhoff, Weltmeisterin
  • 1991 Daniel Lascau, Weltmeister
  • 1991 Udo Quellmalz, Weltmeister
  • 1995 Udo Quellmalz, Weltmeister
  • 1996 Udo Quellmalz, Olympiasieger
  • 1993 Johanna Hagn, Weltmeisterin
  • 2003 Florian Wanner, Weltmeister
  • 2004 Yvonne Bonisch, Olympiasiegerin
  • 2008 Ole Bischof, Olympiasieger

Zitate berühmter Kampfkunst-Meister und erfolgreicher Trainer

Wenn Du sechsmal geworfen wirst, stehe siebenmal wieder auf!

 

Ziehe wenn du gestoßen wirst und stoße wenn du gezogen wirst!

 

Lerne von den Fehlern anderer, du wirst nicht lang genug leben um sie alle selbst zu machen

 

Zu fallen ist nicht schlimm solange du wieder aufstehst

 

Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben.

 

Langsam erkennt man, dass es nicht darauf ankommt, einen Gegner, Angreifer oder Partner unbedingt zu werfen, zu besiegen, zu beherrschen, sondern darauf, sich selbst zu schulen, zu beherrschen, zu besiegen.

 

Egal wie es aussieht, selbst wenn die anderen sogar lachen sollten, wichtig ist, den gewünschten Effekt zu erzielen.

 

Man greife an als Meer, wenn der Gegner den Berg erwartet, und erwartet er das Meer, sei man ihm der Berg.

 

Beim Ertragen von Würgegriffen braucht man nicht allzu ängstlich zu sein, schlimmstenfalls wird man für einige Sekunden bewusstlos, meist gibt es nur ein paar Striemen bzw. Flecke am Hals, die schnell wieder verschwinden. (Man sollte aber nicht vergessen, nahestehende weibliche Personen rechtzeitig über deren Herkunft aufzuklären!)

 

Ein Drittel lernt der Schüler direkt vom Meister. ... Das zweite Drittel muss sich der Schüler durch Abschauen ("Stehlen mit den Augen") aneignen. Wo und wie er das anstellt und ob er Erfolg hat, bleibt seinem Spürsinn, seiner Aufmerksamkeit und seiner Hartnäckigkeit überlassen. Den Rest gewinnt er in Muße und Kontemplation, durch Assoziation und Überlegung

 

Nie einen Gegner unterschätzen. Das Gefühl der Überlegenheit darf nicht die Oberhand gewinnen. Jeder Gegner ist gefährlich, wobei man aber dessen eingedenk sein soll, dass auch jeder, ungeachtet seines Rufs, besiegt werden kann.

 

Jeder muss seinen Weg (Do) selbst gehen. Erwarte nicht, dass andere dich tragen. Nimm regelmäßig am Training teil und sei pünktlich.

 

Eine kleine Tat ist besser als ein großes Wort, also rede nicht sondern handle.

 

Prüfungsfragen

Für alle Kyuprüfungs-Anwärter hier ein Katalog möglicher Fragen zur Überprüfung der Vorkenntnisse. Neben diesen Fragen sollten natürlich auch die Techniken der vorangegangenen Gürtelstufen auf Nachfrage beherrscht werden. Bei Unklarheiten fragt einfach Eure Trainer!

08.11.2009 - Prüfungsfragen 2009 - 20 Bilder - 1 MB